|
Freiwillige Feuerwehr St. Stefan ob Leoben Chronik |
|
Ein
kurzer Auszug aus dem Gründungsprotokoll der Freiwilligen Feuerwehr St.
Stefan ob Leoben vom 29. September 1874 soll die Gründung wiedergeben.
Die Initiative zur Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in St. Stefan
ergriff der Gemeinderat, Herr Franz Habenbacher, indem er nach
vorausgegangener Besprechung über die Motivierung der Geldangelegenheiten
mit dem Feuerwehrinstruktor des Steiermärkischen Gauverbandes, Herrn
Johann Mäder, in Leoben in der Gemeindeausschusssitzung am 1. August des
laufenden Jahres den Antrag stellte: Beschluss dessen ist nun eine Aufforderung zum Beitritt in den Feuerwehrverein ergangen und es erklärten sich, nach vorausgegangener Verlesung der hiezu von der Leobner Feuerwehr entliehenen Statuten und Dienstordnung, 36 Männer der Gemeinde in die aktive Dienstleistung. Bei der am 20. September 1874 einberufenen Hauptversammlung, wo Herr Johann Mäder von Leoben einen Vortrag über das Feuerwehrwesen nach dem neuen System hielt, wurde zur definitiven Konstituierung des Vereins und zugleich zur Wahl der ersten Funktionäre geschritten. Das Wahlresultat ergab und zwar durchaus einstimmig: Herr Andreas Bacher Hauptmann
Herr Franz Habenbacher Hauptmann Stellvertreter Herr Mathias Schmutz KassierHerr Johann Heinz SchriftführerNach eingelangten Kostenvoranschlägen über die anschaffenden Ausrüstungsgegenstände des Herrn Rosenbauer in Linz, im Betrage von österr. fl (Gulden) 1286.- bestehend in einer Abprotzspritze und 400 Meter Normalschläuche, sechs vollständige Steigerausrüstungen mit Leitern. Es wurde beschlossen diese Geräte in Linz zu besichtigen und zu Prüfen. Aus der Gemeindekasse wurden 150.- Gulden bereitgestellt, so wurde die feste Bestellung gemacht und es langten am 28. September 1874 sämtliche Löschapparate hie ein. Die Übung mit diesen Löschgeräten und mit den Steigern begann am 29. September 1874 Der erste Brandeinsatz der neu gegründeten Feuerwehr St. Stefan wird wie folgt berichtet: Zu dem Brande des Ahorner Stadls im Dorfe
St. Michael wurde die Feuerwehr St. Stefan um 4:45 Uhr avisiert. Trotz des
eiligen Abmarsches war das eigentliche Brandobjekt schon ganz ein Opfer
der Flammen geworden. Alle Löschapparate funktionierten einwandfrei.
|
|
Die Rechte und Pflichten der Feuerwehrmänner waren in sorgsam ausgearbeiteten Statuten verankert und wurden laut vieler Protokolle eisern gehandhabt. Ein Beispiel von vielen: |
|
1879 |
brannte der Ranner`sche Stadl in der Vorderlobming ab. Die Feuerwehr lokalisierte den Brand und von diesem Objekt konnte das Wohnhaus gerettet werden. |
|
1891 |
legten Hauptmann Bacher und Stellvertreter Habenbacher ihre Ämter zurück. Herr Franz Walter wurde zum Hauptmann gewählt. |
|
1898 |
großes Feuer beim Schremp und Winkelschuster in der Lobming. Herr Pius Schöberl wird zum Hauptmann gewählt. |
|
1899 |
ausgerückt zum Brande beim Greiner in Greith. Am 30.12 Großbrand in Kraubath |
|
1900 |
Großbrand in Niklasdorf. Anschaffung einer neuen Spritze und 200 Meter Schläuche |
|
1901 |
Anschaffung von Uniformen. Aufruf an die Besitzer von Kaisersberg um Spenden zur Erbauung eines Spritzenlokales. |
|
1906 |
Waldbrand in Niederdorf, Großbrand in Kraubath. |
|
1908 |
Die Feuerwehr St. Stefan zählt 34 aktive Mitglieder. Leider hört hier jede Eintragung auf und es sind bis zum Jahre 1924 keine Unterlagen vorhanden. Man vermutet, dass sie verbrannt worden sind. In diesen 16 Jahren wurde auch ein Spritzenhaus in der Vorderlobming errichtet. |
|
1924 |
Herr Viktor Bacher wird zum Hauptmann und Herr Ludwig Judmayr zum Stellvertreter gewählt. Eine unglaublich rege Übungstätigkeit entfaltet sich. Zur Beschaffung von Geldmitteln werden regelmäßig Tombolas und Gartenfeste abgehalten. Das 50 jährige Gründungsfest wird mit der feierlichen Kriegerdenkmalweihe gekoppelt. In dieses Jahr fällt aber auch die größte noch bekannte Brandkatastrophe des Ortes St. Stefan, der Brand der Judmayr-Mühle. |
|
1929 |
Nach fünfjährigen Bemühungen wird die erste Motorspritze angekauft und feierlich eingeweiht. Kam. Schabernack beantragte das die Spritze Vorderlobming bis längstens ende Juni 1931 den Schlauchturm fertig stellen möchte. |
|
1933 |
Nach schwierigen Verhandlungen kommt es zum Ankauf des ersten Feuerwehrautos, Type Puch VIII, bei der Firma Brix in Leoben. |
|
1934 |
Es stirbt nach langjähriger Arbeit Herr Hauptmann Viktor Bacher. Herr Ludwig Judmayr übernahm die Hauptmannstelle. Bei der Generalversammlung wird berichtet, dass von einigen Kaisersberger Kameraden eingebrachtes Gesuch um Bewilligung zur Gründung einer eigenen Freiwilligen Feuerwehr Kaisersberg vom Landesverband bewilligt wurde. Kam. Bezirksobmann Hauptmann Hirn aus Trofaiach bekrittelte in scharfen Worten das Vorgehen von Seite der Kaisersberger durch nicht Einhaltung des Dienstweges. Die Chronik bestätigt im Jahre 1934 einen Mannschaftsstand von 50 Mann St. Stefan, Vorderlobming, Niederdorf, Hinterlobming 40 Mann. |
|
1935 |
Herr Heinz Grohmann wird zum Hauptmann gewählt, und Herr Ludwig
Judmayr zum Stellvertreter.
Heinz Grohmann
|
|
1936 |
In Niederdorf wird der Bau einer Spritzenhütte beschlossen und durchgeführt. Hauptmann Grohmann setzt unter schwierigen und geschickten Verhandlungen mit der Gemeinde durch ein neues Rüsthaus zu bauen. Der Kostenvoranschlag der Firma Pötzl belief sich auf 4619,80 Schilling. Das Rüsthaus wird gebaut und am 5. September 1937 seiner Bestimmung übergeben. |
|
1939 |
Es folgen die bitteren Jahre des 2. Weltkrieges. Rückgliederung des Löschzuges Kaisersberg in die Feuerpolizei St. Stefan. Der Antrag vom Kam. Taberhofer Preßnitz in den Löschzug Kaisersberg einzugliedern wird befürwortet. |
|
1940 |
Herr Ferdinand Pfanner wird zum Hauptmann gewählt. Da die meisten Männer zur Wehrmacht eingezogen wurden, war man gezwungen, um den Feuer und Luftschutz aufrecht zu erhalten, junge Frauen und Mädchen als Mitglieder in die Feuerwehr aufzunehmen. Die Jahre des Krieges waren vorüber und die Feuerwehr beklagte den Verlust ihres Löschfahrzeuges mit der gesamten Ausrüstung durch die russische Besatzungsmacht. Trotz aller Rückschläge wurde die Feuerwehr neu aufgebaut und der Mitgliederstand wuchs auf 44 Mann im gesamten Ortsgebiet an. |
|
1945 |
Herr Josef Melka wird zum Hauptmann und Herr Erich Brandner zum Stellvertreter gewählt. Mit der Wehr ging es wieder aufwärts. |
|
1947 |
Herr Franz Maurer wurde zum Stellvertreter gewählt. Eine
Unfallversicherung für alle Wehrmänner wurde abgeschlossen.
|
|
1949 |
Das 75-jährige Gründungsfest wird mit einen Bezirksjugendtag und einen Jugendwettkampf abgehalten. Das Fest fand im Murwald statt. 1950 wurde in St. Stefan der erste Fetzenmarkt abgehalten. Durch den Bau der Wasserleitung im Jahre 1953 und die Aufstellung von Hydranten war der Wasserbedarf in der Ortschaft gegeben. |
|
1952 |
|
|
1955 |
Am 27. November 1954 verstarb Hauptmann Josef Melka. Als Nachfolger wurde am 24.04.55 Herr Hans Hörmann zum Hautmann und Herr Otto Hoisel zum Stellvertreter gewählt. Seine Führungsjahre waren keine leichten. Begann zu der Zeit die Motorisierung und damit alle Arten der modernen Unterhaltung. Die Begeisterung der Jugend, in die Reihen der Feuerwehr einzutreten, sank stark ab und man beklagte einen Tiefstand von 28 Mann. 1956 brannten in der Vorderlobming bei Franz Schlager und Gottfried Kaufmann die Wirtschaftsgebäude ni |
|
1958 |
Für die Wehr St. Stefan wurde ein neues Rüstfahrzeug, Type Opel Blitz, bestellt. Den alten Mercedes soll die Feuerwehr Kaisersberg bekommen. Eine VW Tragkraftspritze wurde bei der Feuerwehr St. Stefan in Betrieb genommen. |
|
1959 |
Hans Hörmann übersiedelte nach Neumarkt und legte seine Stelle als Hauptmann zurück. Stellvertreter Otto Hoisel übernahm die Wehrleitung. Seine straffe und disziplinierte Wehrführung brachte eine neue Begeisterung in den Reihen der Feuerwehr. Auf die Jugendwerbung wurde größtes Augenmerk gelegt. |
|
1960 |
Bei der Neuwahl am 20.04.60 wurde Herr Otto Hoisel zum Hauptmann und Herr Franz Prem zum Stellvertreter gewählt. Am 19.03 61 gab Herr Franz Prem seinen Austritt bekannt. Herr Hans Gladik wurde zum Stellvertreter gewählt. Kam. Hans Bendl wurde zum Kassier ernannt. |
|
1963 |
Gasthausbrand Johann Guggenberger in der Hinterlobming. Nur durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr und durch die Mithilfe der Bevölkerung konnte eine Feuersbrunst verhindert werden. |
|
1964 |
Bei der Jubiläumshauptversammlung wird Kam. Otto Hoisel erneut zum Hauptmann und Kam. Hans Gladik zum Stellvertreter gewählt. Kam. Hans Gross wurde zum Schriftführer ernannt. In der Hinterlobming wird mit dem Bau des Rüsthauses für den Löschzug begonnen. Mit der Umstellung des Löschangriffes von 1:6 auf 1:8 Begann der Aufbruch bei den Leistungsbewerben. |
|
1965 |
Ankauf eines Feuerwehrautos vom Typ Landrover von der Firma
Rosenbauer. Das Rüsthaus vom Löschzug Hinterlobming wurde nach
feierlicher Segnung übergeben. Beim ersten Landesfeuerwehrwettkampf in
Hartberg errang die 1. Gruppe den 3. Rang in Bronze A
|
|
1966 |
Ein schreckliches Hochwasser verwüstete große Teile des Gemeindegebietes von St. Stefan. Bei einem Autobus-Zugsunglück in Preßnitz gab es einige Tote. |
|
1967 |
Kam. Johann Reiter wurde zum Stellvertreter gewählt. Hauptmann Hoisel errang in Tulln als einer der ersten Steirer das goldene Leistungsabzeichen. |
|
1970 |
Im Murwald wird eine Festhalle errichtet. Die Planung und die Zimmermannsarbeiten übernahm die Feuerwehr St. Stefan |
|
1972 |
Wiederum richtete ein Hochwasser im Lobmingtal große Schäden an. Ein Ortsbewohner kam beim Hochwassereinsatz in der Vorderlobming ums Leben. |
|
1973 |
Kam. Franz Wagner wurde zum Stellvertreter gewählt. |
|
1974 |
Die 100. Hauptversammlung wurde mit einem großen Fest gefeiert. Ein Tanklöschfahrzeug wurde Bestellt. |
|
1975 |
Der im Jahre 1974 bestellte Tankwagen
TLF 1000 Typ
Opel - Blitz wurde in Form einer feierlichen Segnung bei einem Fest seiner
Bestimmung übergeben.
|
|
1976 |
Der Ankauf von 3 Stück Atemschutzgeräte ermöglicht die gezielte Bekämpfung eines Brandherdes. Der Flugzeugabsturz einer zweisitzigen Saab vor dem Anwesen Götschl hätte beinahe eine Katastrophe ausgelöst. Zwei Piloten kamen ums Leben. |
|
1979 |
Hauptmann Otto Hoisel wurde zum Abschnittsbrandinspektor
ernannt. Kam Dieter Mader
wird 1980 Nachfolger vom Schriftführer Hans Gross. Kam. Engelbert
Emmersdorfer folgte Hans Bendl als Kassier.
ABI Otto Hoisel
|
|
1980 |
|
|
1984 |
Ein drittes Löschfahrzeug wurde angekauft, Typ VW LT 35 und bei der 110 Jahrfeier der Feuerwehr übergeben. Für dieses Fahrzeug wurde auch eine eigene Garage an das alte Rüsthaus angebaut. Im Jahre 1986 wurde Kam. Eisen Adolf zum Kassier ernannt. |
|
1987 |
Auf Grund des desolaten Zustandes des Rüsthauses wird ein Neubau
bei Bürgermeister Autischer beantragt und in den darauffolgenden Jahren
in zwei Etappen Durchgeführt.
|
|
1989 |
Bei einem Großbrand bei der Fam. Wechselberger in Preßnitz kamen drei Menschen ums Leben, einige Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. |
|
1992 |
Das neue Rüsthaus ist fertiggestellt, die Schlüsselübergabe
findet durch Hr. Bürgermeister Peter Pechan statt. Durch erbrachte
Eigenleistungen von ca. 6000 Stunden konnte ein Betrag von 1,5 Millionen
erarbeitet werden. Von der Wehrkassa wurden für den Schulungsraum
500.000.- Schilling ausgegeben. Die Gesamtkosten betrugen 6,6 Millionen
Schilling.
Aus Altersgründen legt ABI Otto Hoisel seine Stelle als Hauptmann nieder. Otto Hoisel war 33Jahre Hauptmann der FF. St. Stefan. Er wird zum EABI ernannt. Kam. Gert Bichler wird zum Hauptmann und Franz Wagner zum Stellvertreter gewählt. Wirtschaftsgebäudebrand in Niederdorf bei Fam. Maurer Hermann.
HBI Gert Bichler OBI Franz Wagner
|
|
1993 |
Im Juli wurde ein TLF-A 2000 mit Seilwinde – Monitor und Lichtmast bei der Firma Rosenbauer bestellt. Kostenaufwand 3.141.288.- Schilling. 3 Stück Kreislaufatmer wurden vom Land der Feuerwehr zugeteilt. Waldbrand am Seidinger - Sattel, 6 TLF aus dem Bezirk wurden angefordert. |
|
1994 |
HBI Gert Bichler wird zum Bezirksbewerbsleiter ernannt. Im August bei der 120-Jahrfeier wurde nach feierlicher Segnung das TLF-A 2000 seiner Bestimmung übergeben. Patin war Frau Edeltraut Emmersdorfer |
|
1995 |
Ankauf eines Abschleppwagens um 60.000.- Schilling. Planung eines Umbaues der Angebauten Garage für ein Büro. Kostenschätzung 330.000.- Schilling. Bestellung eines KLF-A Typ Mercedes bei Fa. Rosenbauer. |
|
1996 |
Im März wurde mit dem Umbau fürs Büro begonnen. Am 14. August
wurde das neue KLF-A Kaufpreis
820.160.- Schilling der FF. übergeben. Ende August wurde das neue
Büro bezogen. Die Planung der Kästen und Schreibtischanlage wurde vom
HBI Gert Bichler und die Tischlerarbeiten vom Kam. Heribert Leitner
durchgeführt. 380 Stunden Arbeitsleistung und 91.000.- Schilling von der
Wehrkasse wurden für den Umbau aufgebracht.
Da beim Löschzug Lobming nur ein Spritzenanhänger vorhanden war, der fallweise von einen Traktor gezogen wurde, wird das alte KLF-A Typ Landrover zum Löschzug Hinterlobming überstellt. |
|
1997 |
OBI Franz Wagner legte nach 24-jähriger intensiver Mitarbeit den Stellvertreter zurück und wird zum EOBI ernannt. Bei der Neuwahl wurde Kam. Johann Leitner zum Stellvertreter gewählt. |
|
1998 |
Großer Waldbrand in Pernegg Bez. Bruck. Zwei Tage waren die Kameraden mit TLF-A 2000 und KLF-A im Einsatz. Beim Festhallenzubau übernahm die Feuerwehr St. Stefan die Planung und die Zimmermannsarbeiten. 320 Stunden wurden dafür aufgewendet. Neue Schutzjacken und Schutzhosen wurden bestellt. Brandeinsatz Pfarrerhube, Wohnungsbrand beim ehemaligen Gasthaus Reiter. Durch das Rasche eingreifen der Atemschutzgeräteträger konnte ein Großbrand verhindert werden. |
|
1999 |
Ein elektrischer Verkehrsleitpfeil und Transportrollen für Autos wurden angekauft Im August wurde mit dem Umbau des Rüsthauses beim Löschzug Lobming begonnen. Ende November konnten die Dachdecker ihre Arbeit beenden. Wirtschaftsgebäudebrand bei Fam. Schachner in Greith. Die Atemschutzträger konnten die Tiere Retten. |
|
2000 |
Wohnhausbrand bei Fam. Kremser in Kaisersberg. Brand bei der Tischlerei Frieß (Sägespänbunker) 70 Stück neue Einsatzhelme wurden gekauft. Im Schulungsraum wurde eine Schalldämmende Decke montiert. Im Rüsthaus Lobming wurden die Innenarbeiten fast zur Gänze abgeschlossen. |
|
2001 |
Umkleidekästen und die Büroeinrichtung im Rüsthaus Lobming
wurden vom Kam. Gert Bichler und Heribert Leitner geplant und angefertigt.
Am Florianitag wurde das Rüsthaus nach einer Feldmesse gesegnet und
seiner Bestimmung übergeben. Durch die intensive Mitarbeit der Kameraden
vom Löschzug (2040 Stunden)zum grossteil Facharbeiterstunden konnte ein
geringer Kostenaufwand erzielt werden. Gemeinde 1.200.000.- und Wehrkassa
136.000.- Schilling.
1 Stromerzeuger 11 KVA wurde angekauft und der 8 KVA Stromerzeuger kam zum Löschzug Lobming. |
|
2002 |
Im Büro wurde ein zweiter PC mit Internet und Drucker installiert.
Mit dem Feuerwehrprogramm WinFES
2000 beginnt ein neuer Abschnitt in der Feuerwehr. Einsatzberichte
schreiben und Kursanmeldungen sind nur mehr über die EDV
möglich. Bei der Wehrversammlung legte HBI Gert Bichler nach 10-jähriger
intensiver Tätigkeit den Hauptmann zurück. Als Bezirksbewerbsleiter des
Bez. Leoben und Hauptbewerter beim Land, wird Kam. Gert Bichler zum HBI
d.F ernannt. Bei der Neuwahl wurden Kam. Johann Leitner zum Hauptmann und
Kam. Gerhard Bichler zum Stellvertreter gewählt.
HBI Johann Leitner OBI Gerhard Bichler
|
|
2003 |
Das Jahr 2003 prägte eine
große Trockenheit die unsere Wehr mit Wassertransporten und Waldbränden
in Atem hielt. Schwere Unfälle auf der S36, sowie Brände, Wohnhaus in
Kaisersberg, Wohnwagen, Gartenhütten-Brand in Kraubath verlangten unseren
Feuerwehrmännern so manches ab. Bei dem Unfall mit unseren RLF-A hielt
der Heilige Florian seine schützende Hand über die Wehrmänner.
Ein großer Erfolg für die Wettkampfgruppe war die Qualifikation für den Bundesleistungsbewerb in Innsbruck. Altersbedingt (38 Jahre) musste der Rover Lobming ausgeschieden werden, und wurde durch den Ankauf des Rover Kraubath ersetzt. Ankauf der Bergeschere und Spreitzer. Das Jahr 2003 war das bisher Einsatzreichste Jahr, mit 136 Einsätzen und 16.368 Gesamtstunden. |
|
2004 |
Durch den
Wechsel in der Gemeindeführung (Bgm. und Vbgm.) konnte die Zusammenarbeit
und Freundschaft zwischen Gemeinde und Feuerwehr wiederum gefestigt
werden.
Im Jahr 2004 wurde die schnellste Bewerbszeit im Finale in Bronze A beim Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Gröbming erzielt 32,7 sec.
|
2005 |
Ankauf eines Feuerwehrautos vom Typ VW 4-Motion MTF-A.
|